Rohstoffe
Mehl & Schrot
Mehl und Schrot – die Basis unserer Backkunst
Mehl ist die Grundlage all unserer Produkte. Je nach Produkt verwenden wir naturbelassenes Weizen- und Dinkelmehl, Weizen- und Dinkelschrot sowie besonders feines Weizenweissmehl.
Für das DAR-VIDA Sortiment setzen wir auf einen hohen Vollkornanteil. DAR-VIDA UrDinkel wird vollständig aus echtem UrDinkel hergestellt. Für die Wernli Spezialitäten verwenden wir feines Weizenweissmehl, das ihnen ihre typische zarte Konsistenz verleiht.
Für unsere Gebäcke ist eine gleichbleibend hohe Qualität entscheidend. Deshalb kann – je nach Jahr und Ernte – unserem Schweizer Weizen- und Dinkelmehl sowie Dinkelschrot ein Anteil ausländisches Getreide beigemischt werden. Dies geschieht ausschliesslich im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben und in voller Übereinstimmung mit der Swissness-Verordnung.
Biscuitweizen mit Massnahmen für Biodiversität und Bodengesundheit
Für DAR-VIDA Classic benötigen wir jährlich rund 800 Tonnen Vollkornschrot. Bis 2027 wollen wir rund 80 Prozent davon aus unserem Biscuitweizen-Projekt beziehen.
Gemeinsam mit der Knecht-Mühle und regionalen Landwirtschaftsbetrieben bauen wir seit 2022 Biscuitweizen nach Suisse-Garantie-Richtlinien an. Zusätzlich verzichten die beteiligten Betriebe auf Insektizide und möglichst auch auf Fungizide. Breitere Getreidereihen und Nützlingsstreifen mit Ackerwildkräutern schaffen zusätzlichen Lebensraum für Pflanzen und Tiere auf den Feldern.
Seit dem Start wurde das Projekt schrittweise ausgebaut. 2023 wurden 40 Tonnen Biscuitweizen geerntet. 2024 stieg die Menge trotz sehr nasser Witterung auf 110 Tonnen. 2025 erreichten wir 490 Tonnen auf über 7'000 Aren.
2026 wurde die Anbaufläche auf rund 8'400 Aren erweitert. Aufgrund des trockenen Wetters fiel der Ertrag jedoch geringer aus als erwartet: Geerntet wurden 526 Tonnen Biscuitweizen. Damit nähern wir uns unserem Ziel von rund 640 Tonnen bis 2027.
Was macht UrDinkel so besonders?
Das UrDinkel Label bezeugt, dass im Anbau nur Schweizer Dinkelsorten eingesetzt werden, die nicht mit Weizen gekreuzt wurden. Die Anbau Betriebe produzieren nach den aktuellen Richtlinien von IP-Suisse und Bio Suisse.