|  1. Oktober 2026

Vom Acker bis zur Verpackung: HUG zeigt konkrete Fortschritte bei der Nachhaltigkeit


Die HUG Familie veröffentlicht erstmals einen umfassenden Nachhaltigkeitsbericht*. Er zeigt, wie das Schweizer Familienunternehmen seine Verantwortung für Umwelt, Ressourcen und Menschen übernimmt - entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt und in seiner Rolle als Arbeitgeberin. Konkrete Beispiele im ökologischen Bereich sind der Ausbau des Biscuitweizen-Anbaus mit ökologischem Mehrwert für DAR-VIDA sowie die Reduktion von Kunststoff und Verpackungsmaterial bei WERNLI.

«Als Schweizer Familienunternehmen beschäftigt sich HUG seit Generationen mit verantwortungsvollem Wirtschaften», sagt Andreas Hug, VR Präsident. Mit dem ersten Nachhaltigkeitsbericht legt das Unternehmen nun gebündelt offen, wo es heute steht, welche Ziele es verfolgt und wo weiterhin Handlungsbedarf besteht.

«Nachhaltigkeit ist für uns kein abgeschlossenes Projekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Entscheidend ist, dass wir konkrete Fortschritte erzielen, diese messbar machen und gleichzeitig offen über Herausforderungen sprechen», ergänzt Anna Hug, Co-Geschäftsleiterin und Vertreterin der fünften Generation der Inhaberfamilie.

Biodiversität beginnt beim Rohstoff

Ein Schwerpunkt der Nachhaltigkeitsstrategie 2024–2027 liegt auf den Rohstoffen. HUG bezieht einen grossen Teil seiner Rohstoffe aus der Schweiz: 2025 stammten 96,2 Prozent des Rohstoff-Einkaufsvolumens aus der Schweiz.

Wie sich Nachhaltigkeit direkt mit einem bekannten Produkt verbinden lässt, zeigt das Biscuitweizen-Projekt für DAR-VIDA. Gemeinsam mit der Knecht-Mühle und regionalen Landwirtschaftsbetrieben fördert HUG einen Biscuitweizen-Anbau mit ökologischem Mehrwert.

Dabei wird unter anderem mit grösseren Abständen zwischen den Getreidereihen gearbeitet. Bis zu 40 Prozent der Fläche bleiben ungesät; zusätzliche Nützlingsstreifen mit Ackerwildkräutern schaffen Lebensräume für Insekten, Spinnen, Feldhasen und Bodenbrüter. In diesem Anbau wird auf Insektizide und weitgehend auf Fungizide verzichtet.

Nach einem witterungsbedingt schwierigen Jahr 2024 konnte das Projekt 2025 deutlich ausgebaut werden: 490 Tonnen Biscuitweizen wurden auf rund 70 Hektaren angebaut und für einen Teil der DAR-VIDA Produkte verarbeitet. Hug ist somit auf Zielkurs. «Bis 2027 sollen rund 80 Prozent des jährlich benötigten Vollkornschrots für DAR-VIDA aus diesem Anbau stammen», betont Marianne Wüthrich Gross, Co-Geschäftsleiterin.

Seit 2026 geht HUG auch beim Zucker einen weiteren Schritt: Der für die Eigenproduktion verwendete Rübenzucker wird auf IP-SUISSE-Qualität umgestellt. Dies entspricht jährlich rund 1'200 Tonnen Zucker beziehungsweise rund 120 Hektaren Zuckerrübenfläche in der Schweiz. IP-SUISSE-Zuckerrüben werden ohne Insektizide und Fungizide angebaut. Zusätzlich gelten Anforderungen zur Förderung der Biodiversität.

Knapp 10 Tonnen weniger Kunststoff bei WERNLI

Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf den Verpackungen. Der Grundsatz von HUG lautet dabei: so viel Verpackung wie für Produktschutz und Qualität notwendig, aber so wenig Material wie möglich.

2024 begann HUG damit, die Kunststoff-Gebäckträger für WERNLI Choco Petit Beurre leichter zu gestalten. 2025 wurde die Optimierung auf das gesamte WERNLI-Sortiment ausgeweitet. Dadurch werden heute knapp 10 Tonnen Kunststoff pro Jahr eingespart.

Auch in anderen Sortimentsbereichen werden Verpackungen überprüft. Ende 2025 wurde im HUG-Food-Service-Sortiment eine erste Pastetli-Verpackung von Kunststoff auf ein holzbasiertes Material umgestellt. Weitere Umstellungen werden getestet. Werden diese wie geplant umgesetzt, rechnet HUG ab 2027 mit einer zusätzlichen Reduktion von rund 4,5 Tonnen Kunststoff pro Jahr.

Die Erfahrungen zeigen gleichzeitig, dass Verpackungsreduktion nicht beliebig möglich ist. Produktschutz, Lebensmittelsicherheit sowie technische Anforderungen und die bestehenden Produktionsanlagen setzen Grenzen. HUG weist diese Zielkonflikte im Nachhaltigkeitsbericht aus und hält fest, dass die Erreichung des gesetzten Reduktionsziels anspruchsvoll bleibt.

Als Gründungsmitglied von RecyPac engagiert sich HUG zudem für den Aufbau einer schweizweiten Kreislaufwirtschaft für Kunststoffverpackungen und Getränkekartons.

Klimaziele auf wissenschaftlicher Basis

Auch beim Klima setzt sich HUG konkrete Ziele. Das Unternehmen hat sich im Rahmen der Science Based Targets Initiative verpflichtet, seine betrieblichen Treibhausgasemissionen aus Scope 1 und 2 bis 2030 gegenüber 2022 um 42 Prozent zu reduzieren und bis 2035 Netto-Null zu erreichen.

2025 lag der betriebliche CO₂-Fussabdruck 15 Prozent unter dem Basisjahr 2022. Damit befindet sich HUG auf dem Zielpfad zur Erreichung des Reduktionsziels für 2030. Rund 78 Prozent der eingesetzten Energie stammen aus erneuerbaren Quellen. Gleichzeitig zeigt der Bericht, dass rund 98 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen ausserhalb der eigenen Standorte in Scope 3 entstehen. Deshalb richtet HUG seinen Blick zunehmend auf die gesamte Wertschöpfungskette – insbesondere auf Rohstoffe, Verpackungen und Transporte.

Nachhaltigkeit umfasst auch die Menschen

Neben Umwelt und Ressourcen bildet die soziale Verantwortung einen wesentlichen Teil der Nachhaltigkeitsstrategie. HUG beschäftigt 437 Mitarbeitende aus 31 Nationen. 52 Prozent der Mitarbeitenden und 42 Prozent der Führungskräfte sind Frauen. 86 Prozent der Mitarbeitenden empfehlen HUG als Arbeitgeber aktiv weiter.

Mit Aus- und Weiterbildungsangeboten über den HUG Campus, flexiblen Arbeitsmodellen, Gesundheits- und Präventionsangeboten sowie verschiedenen Nachwuchs- und Integrationsprogrammen bietet HUG attraktive Rahmenbedingungen für ihre Mitarbeitenden.

«Unser Handlungsfeldrad gibt uns Orientierung. Nachhaltigkeit ist für uns ein gemeinsamer Weg, geprägt von vielen täglichen Entscheidungen und kontinuierlicher Weiterentwicklung», sagt Simone Durrer-Merkle, Leiterin Nachhaltigkeit bei HUG.

* Der Bericht wurde unter Bezugnahme auf die GRI-Standards erstellt und umfasst das Berichtsjahr 2025.

Diese Medienmitteilung kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: http://www.hug-familie.ch/de/medien

Der Nachhaltigkeitsbericht ist hier zum Download verfügbar: Nachhaltigkeitsbericht 2025

Das Bildmaterial finden Sie unter folgendem Link: http://www.hug-familie.ch/de/medien

 

Über die HUG Familie

2027 feiert die HUG Familie ein besonderes Jubiläum: 150 Jahre Schweizer Backtradition in Familienhand. 1877 als Bäckerei in Luzern gegründet, wird das Unternehmen heute in fünfter Generation von Anna Hug und Marianne Wüthrich Gross in Co-Leitung geführt. An den Standorten Malters und Willisau beschäftigt HUG 437 Mitarbeitende.

«Mit Herz backen wir deine täglichen Genussmomente.» Nach diesem Anspruch und den drei Grundsätzen Herzlich, Unternehmerisch und Gewissenhaft – HUG eben – führt die Familie das Unternehmen. Mit den vier Marken HUG, Wernli, DAR-VIDA und HUG Food Service bietet HUG ein vielseitiges Sortiment: vom Original HUG Zwieback über Wernli Biscuits wie Choco Petit Beurre und DAR-VIDA Cracker bis zu hochwertigen Backwaren für die Gastronomie wie den HUG Tartelettes. Alle vier Marken stehen für Genuss, Natürlichkeit und Herkunft.

Désirée Seiler

Désirée Seiler

Leiterin Unternehmenskommunikation